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Ayurveda Gesundheit in jeder Jahreszeit

Winter - die schwierigste Jahreszeit

Ayurveda im Winter

Verhaltenstipps nach Ayurveda

Der Winter wird nach der indischen Lehre des Ayurveda regelmäßig dem Kapha-Typen zugeordnet, da der Winter mit typischen Kapha-Attributen, wie kalt, feucht und schwer einhergeht. Wir wissen jedoch, dass der Winter ganz unterschiedliche Wetterlagen hervorbringen kann. Da gibt es zum einen den klassischen Wintertag mit strahlendem Sonnenschein und eiskalten Temperaturen oder den grauen, schneereichen oder vielleicht den milden und eher herbstlichen Tag. Insgesamt lässt sich jedoch sagen, dass der Winter insbesondere für die Doshas Vata und Kapha problematisch ist. Für die Kapha-Menschen ist der Winter deswegen so ungünstig, da er mit viel Kälte und Feuchtigkeit einhergeht, die bei Kapha-Menschen zur Verschlechterung der Beschwerden in den Atemwegen und bei Gelenk- und Rheumaerkrankungen führen können. Bei den Vata-Menschen ist vor allen die Kälteeinwirkung und der Wind negativ, da der Vata-Typus ohnehin nicht viel Wärme produziert. Insbesondere mentale Störungen nehmen bei Vata-Menschen im Winter zu. Der einzige Typ der auch im Winter über eine regelmäßig ausgleichende Wärme verfügt, ist der Pitta-Typ.

Hinweise nach Ayurveda für den Winter

Insbesondere Vata- und Kapha-Menschen sollten darauf achten, dass sie morgens regelmäßig eine Nasenspülung durchführen und eine Ölbehandlung der Nasenschleimhäute und des Mundraumes vornehmen, um ihre Abwehrkräfte gegenüber Viren und Bakterien zu steigern. Auch Pitta-Menschen profitieren von dieser Routine. Weiter empfiehlt es sich für alle Doshas, im Winter anstrengende Aktivitäten in der Kälte zu vermeiden. Wenn Sie sich mal wirklich ausgekühlt haben, sind warme Bäder oder ein Saunagang - je nach Konstitution - sinnvoll. Im Hinblick auf die Ernährung hat sich insbesondere im Winter für alle drei Doshas ein Haferbrei zum Frühstück als sehr hilfreich und nährend erwiesen. Weiterhin sollten Sie sich frischen Ingwer für einen Ingwer-Tee zulegen, der dabei hilft, den Körper innerlich zu erwärmen und Infektionen zu verhindern. Lediglich als Pitta-Typ sollten Sie darauf achten, dass Sie den Ingwertee nicht zu lange ziehen zu lassen, da ansonsten Ihre innere (Pitta-)Hitze zu stark erhöht wird. Hierdurch könnten Entzündungen und Bluthochdruck gefördert werden.

Weitere ayurvedische Hinweise für den Winter

Achten Sie im Winter immer auf ausreichend warme Kleidung, wenn Sie nach draußen gehen und setzen Sie sich unbedingt eine Mütze oder einen Hut auf, da der Kopf sehr schnell auskühlt. Dies gilt insbesondere für Vata-Typen. Auch wenn die Tage im Winter sehr kurz sind, sollten Sie jede Gelegenheit dafür nutzen, nach draußen zu gehen, um dem Körper die Gelegenheit zu geben, Serotonin zu bilden. Hierdurch gewinnen Sie mehr Energie und verhindern eine Winterdepression. Einen kleinen Spaziergang sollten Sie sogar an solchen Tagen machen, an denen die Sonne nicht scheint, denn selbst bei bewölktem Himmel profitieren Sie noch von der Serotonin erhöhenden Wirkung des Tageslichts. Vata-Menschen sollten insbesondere darauf achten, sich vor kaltem Wind zu schützen. Aufgrund des schlanken Körperbau des Vata sind Sie für Kältereize besonders empfänglich. Atemwegs- aber auch Herz- und Kreislauferkrankungen werden schließlich (wie wir zuvor gesehen haben) durch starke Kältereize verstärkt. Für Kapha-Menschen, die verstärkt unter Erkältungen und Atemwegserkrankungen im Herbst und Winter leiden, empfehlen sich auch mehrere Salzspülungen über Tag. Zudem sollten diese Personen regelmäßig Hustenbonbons lutschen, um die Schleimhäute feucht zu halten und den Eintritt von Viren und Bakterien zu erschweren.